Freitag

 

06.07.2007 - ca. 16:00

 

Die Anreise am Freitag verlief ohne größere Probleme. Die Mannschaften trafen zwar erst in Etappen ein und drei Spieler wurde erst Samstag morgen erwartet, aber die Wagen I und II trafen pünktlich und erwartungsgemäß früh ein. So konnten die ersten zehn Spieler schon mal die Örtlichkeiten besichtigen und den besten Schlafplatz in der Halle sichern. Schnell wurden die drei restlichen Matten in Beschlag genommen, ein Tor zum Handtuchhalter umfunktioniert und dank Fahnen, Banner und Fanschals es sich häuslich eingerichtet. Die wunderbare große Sporthalle inspiziert (Coach D. Punkt: "Ich hatte Angst dass wir Probleme kriegen, da einige Körbe leicht schief hingen, ansonsten war ich von Anfang an sehr zufrieden mit den Hallen"), und sich natürlich mit den einheimischen Skybembels angefreundet. Dank ihrer perfekten Organisation gab es keinerlei Verzögerungen im Ablauf und beim Erhalt aller nötigen Utensilien.

 

Im Laufe des Abends trafen nun immer mehr Mannschaften ein, unter anderem auch der sehnsüchtig erwartete Wagen III aus Köln. Leider war die Begrüßung durch die anderen Fanclubs meist nicht von großer Herzlichkeit geprägt, und alle Mannschaftsteile bekamen schnell das Gefühl, dass Kölner in einigen Republikteilen nicht sonderlich beliebt sind. Über die einzelnen Anti-Köln-Gesänge kann man ja locker hinwegsehen, dachten sich die meisten Spieler. Leider nahmen die Gesänge ein nicht endendes Ausmaß an, was selbst kampferprobten Kölner Fan-Gladiatoren unerklärbar blieb (Marco E.: "Was haben die nur immer gegen uns? Das versteh ich wirklich langsam nicht mehr... "). Es ist schon faszinierend zu sehen, wie viele Fans aus anderen Teilen der Republik, so einen tiefen Schock durch Niederlagen gegen unser Profiteam erhalten haben.

 

Gegen 21:00 fand nun also die Aus- losung der Gruppen statt. Die Turnier- veranstalter hatten ein ausgeklügeltes System entwickelt, sodass beide Kölner Mannschaften erst in einem Halbfinale aufeinander treffen konnten (das ganze Turniersystem war zu kompliziert, um es hier komplett zu erörtern). Die Spannung stieg mit jeder gezogenen Mannschaft. Es gab viele bekannte Namen und mindestens genauso viele unbekannte. Spiel- stärken im Voraus einzuschätzen war deshalb äußert schwer.

 

Das Losglück ergab für die Gruppe B:

 

Flying Flönz I

Brick & Brawl (Bamberg)

Flying Moins Oldenburg

Thekenstürmer Gießen

Dunking Dukes (Ludwigsburg)

Ball Till U Fall (Frankfurt)

 

 

Eine auf den ersten Anschein nicht schlechte Gruppe, bei der die Zauberer von Ball Till u Fall eindeutig die Favoriten waren. Als Spitzenspiel war natürlich sofort das Duell gegen Gießen auserkoren.

 

Gruppe F setzte sich zusammen aus:

 

Flying Flönz II

Bayer on Fire (Leverkusen)

South Stars ProA (Karlsruhe)

Faconeers Nürnberg

Fastbreak Trier I

Dragenfire (Artland)

 

Favorit hier waren eindeutig die Fastbreak Jungs (und Mädels) aus Trier. Hochspannung versprach natürlich das Duell gegen den Trainingspartner Bayer on Fire.

 

 

Beide Gruppe versprachen also höchst interessante Spiele. Es war sofort klar, dass für beide Mannschaften mindestens ein Sieg drin war, aber man selbstverstänlich niemanden unterschätzen durfte. Gerade das Duell gegen Bayer on Fire versprach Spannung, taktische Finessen und Hochleistungen. Beide Mannschaften trafen schon in Vorbereitungsspielen aufeinander und konnten jeweils einen Sieg davontragen. Also würde der Samstag die endgültige Entscheidung herbeiführen müssen.

 

Der Spielplan ergab, dass das erste Kölner Spiel schon am Samstag um 09:25 stattfinden würde. Dragonfire gegen Flying Flönz II. Direkt im Anschluß (09:50) gab es das Duell der fliegenden Fanclubs: Flying Flönz I gegen die Flying Moins aus Oldenburg. Also beide Mannschaften müssen früh raus und dann möglichst direkt im ersten Spiel den ersten Sieg einfahren. Möglich ist es! Leider verlief der Plan, früh zu nächtigen um ausgeruht den Spieltag zu beginnen vollkommen daneben.

 

Ein paar nicht so sehr am spielerischen interessierte Fans setzten alles daran, jeden anderen Fan am Schlafen zu hindern. Und dies taten sie äußerst erfolgreich. Leider waren die Gesänge, Witze und Spielchen spätestens ab 02:00 alles andere als kreativ und lustig. Auch beherzte Ermahnungsrufe oder nette Aufforderungen mal an die anderen Spieler in der Halle zu denken halfen nicht. So schlief jeder mehr schlecht als recht und weitaus weniger als gedacht.


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