Sonntag 11:05

 

So nun stand das Spiele der Spiele auf dem Programm. Flying Flönz I gegen Stealers Leverkusen. Ein Duell wie Gut gegen Böse, Bio gegen Chemie, Zukunft gegen Vergangenheit, Celtics gegen die Lakers, Rom gegen Karthago oder wie viele andere vergleichbare Schlachten und Konkurrenzkämpfe. Das Spiel war für manche im Vorfeld etwa so, wie ein Spiel gegen den Erzfeind, in etwa wie England - Deutschland. Ein seltenes Duell wird also bevorstehen, was aber an Dramatik, Kampf und Ehrgeiz kaum zu überbieten sein wird. Jeder Wurf, jede Aktion, jeder Pass kann bei so einem Spiel über Ruhm und Ehre oder Schande und Verbannung entscheiden.

 

Die meisten Kölner Spieler waren recht verunsichert, da es einige negative Berichte über die Stealers und ihre Spielweise gab. So soll es am Vortag schon zu Auseinandersetzungen mit Bonnern gekommen sein.

 

Die nicht unerheblichen Anti-Köln- Lieder und Aussagen taten ihr übriges zur Verunsicherung der Spieler. Martin H.: "Ich hoffe einfach nur, dass wir gut spielen können, die Schiris konse- quent Fouls pfeifen und niemand im letzten Spiel verletzt wird."

 

Flying Flönz I wird also alles dran setzen, dieses Spiel trotz ungünstiger Anfangsbedingungen zu gewinnen und das Turnier mit einem glorreichen Sieg zu beenden. Einige Spieler waren schon direkt vor dem Sprungball über die sportlich faire Begrüßung überrascht, leider gab es schon mal ein Spiel gegen eine nicht gerade kölnfreundliche Mannschaft, die einem eher widerwillig die Hand reichte.

 

Das Spiel begann auf beiden Seiten etwas nervös, man schätzte sich in den ersten Angriffen noch ab. Schaute, ob der Körpereinsatz, wie von so manchem prophezeit, wirklich übermäßig hart sein würde. Das Spiel entwickelte sich aber zu seinem sehr sauberen, sportlich fairen Wettkampf mit größeren Vorteilen für Köln. Die Flying Flönz I spielten wirklich befreit auf, als sie merkten, dass es keinerlei Grund gab, ein unverhältnismäßig körperbetontes Spiel zu erwarten.

 

In diesem Spiel gelang den Kölner fast alles, Dreier, Fastbreaks, Pass-Stafetten, Korbleger, freie Würfe und und und. Sogar am Brett dominierte man fast nach Belieben. Die Schiedsrichter pfiffen sehr genau Schrittfehler und Kleinigkeiten ab. Dies kam noch zusätzlich der technisch versierten Kölner Mannschaft zu gute. Schnell konnte man sich absetzen und immer befreiter aufspielen. Zur Freude der Fans konnte sich Köln fast schon in einen Rausch spielen. Unterstützt von den restlichen Kölnern und der Mannschaft von Bayer on Fire erspielten sich die Flying Flönz I einen ungefährdeten 24:9 Sieg.

 

Was für ein Spiel, endlich zeigte Köln all das, was sie konnten und brachen nicht am Ende ein. Beeindruckend war auch, was für ein schönes friedliches Spiel sich entwickelt hat. Die Befürchtungen im Vorfeld bestätigten sich in keinster Weise. Welch ein würdiger Abschluß für dieses Turnier, das beste Spiel und die beste mannschaftlich geschlossene Leistung zeigten die Kölner am Ende des Turniers.

 

Coach D. Punkt: "Ich möchte die gesamte Mannschaft loben, das war wirklich unser bestes Spiel. Jetzt hat einfach alles geklappt. War ein echt schönes, faires Spiel. Ich denke, das hat jedem Spaß gemacht. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal unsere Fans und Freunden von Bayer on Fire danken, für ihre positive Unterstützung. Schön dass wir das Turnier so beenden konnten."


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