Sonntag 9:50

 

Flying Flönz I gegen das Rudel aus Weißenfels. Die Flying Flönz I also immer noch mit keinem Sieg, jetzt haben sie erneut die Chance, endlich zu gewinnen und sich den ersten Sieg zu holen. Das Rudel ist ein etwas kräftiges Team, bei dem jeder auch dort hingeht wo es weh tut. Nicht unfair, aber auch keine Ballvirtuosen. Die Linie von Trainer D. Punkt ist ganz klar, den Kampf aufnehmen, die eigenen Stärken ausspielen und konzentriert das Spiel zu Ende bringen. Gerade der Kampf um den Rebound wird einer der entscheidenen Punkte in diesem Match sein. Köln ist vielleicht körperlich leicht unterlegen, aber die sportlichsten Tage hat das Team aus Weißenfels anscheinend auch schon hinter sich.

 

Das Spiel ist von Anfang an eine wahre Abwehrschlacht, ruppige Verteidigungsarbeit und Kampf um jeden Ball. Beide Mannschaften zeigen wirklich den Willen, alles zu geben, um dieses Spiel zu gewinnen. Zum Glück pfeifen die Schiedsrichter konsequent die Fouls ab, so dass sich nichts aufschaukeln kann. Weißenfels macht viel Druck auf die Kölner Aufbauspieler und attackiert immer wieder den Korb. Köln hält dagegen, zieht Fouls und lässt Weißenfels keine zweite Korbchance nach Fehlwürfen. Mannschaftlich geschlossen erkämpft sich Köln immer und immer wieder den Ball und kann variabel durch Punkte am Brett oder durch gute Würfe zu Korberfolgen kommen. Weißenfels schafft es aber auch immer wieder, am Korb zu punkten oder den einen oder anderen Wurf aus der Mitteldistanz zu treffen. Das Spiel bleibt offen und spannend.

 

Köln schafft es kurz vor Ende nicht, den entscheidenen Gamewinner zu treffen und so kommt es erneut beim Stand von 16:16 zu einer Verlängerung. Köln gewinnt den Sprungball und versucht, ruhig den freien Mann zu suchen. Weißenfels foult frühzeitig, und sie sind nun über der Mannschaftsfoulgrenze. Das nächste Foul ihrerseits würde also sofort das Spiel zu Gunsten der Kölner entscheiden. Köln also wieder im Ballbesitz, der Ball wird gepasst und gepasst bis sich Sascha K. aus halblinker Position ein Herz nimmt und zum Wurf an der Zonengrenze hochsteigt. Dann der Pfiff, Foul Weißenfels. Einer ihrer Centerspieler hat Sascha K. glasklar am Wurfarm berührt. Punkt für Köln und damit die Entscheidung zu Gunsten der Rheinländer. Endstand 17:16 für Flying Flönz I.

 

Endlich es ist geschafft, der Fluch ist besiegt.

 

Flying Flönz I kann bis zum Ende konzentriert durchspielen und gewinnen. Welche Erleichterung sieht man in den Gesichtern der Spieler. Es war ein hart erkämpfter, aber hoch verdienter Sieg. Endlich ist das Minimalziel von einem Sieg geschafft.

 

Coach D. Punkt: "Es geht also doch, ich habe immer an meine Mannschaft geglaubt und wusste, dass sie das schaffen werden. Wir haben die Nerven behalten, vernünftig verteidigt und dann die Entscheidung am Brett gesucht. Wieder einmal gab es von jedem Spieler eine Leistungssteigerung und unser Zusammenspiel klappt einfach immer besser. Jetzt werden wir kurz mit einer Apfelschorle feiern und uns dann auf das letzte Spiel vorbereiten. Wir wollen uns unbedingt mit einem Sieg hier in Frankfurt verabschieden!" Wir hoffen wirklich, dass sich dieses tolle Team mit einem zweiten spektakulären Sieg verabschieden wird.


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