FlyingFlönz II gegen Bamberg

 

Unsere Kölner Fanvertretung hatte nur eine Stunde zur Regeneration und einer Teambesprechung, bevor es im Spiel gegen Bamberg um den zweiten Platz in der Gruppe ging. Je nach dem Ergebnis würde man also einen leichteren oder schwereren Gegner kriegen, um sich am nächsten Tag noch für das Achtelfinale zu qualifizieren. Die Bamberger Mannschaft war schon aus dem Jahr zuvor bekannt, lief in fast unveränderter Formation auf und wurde eindeutig als schlagbar klassifiziert. Ein bisschen Sorge machten den Kölnern zwei 5 jährige hervorragende Jugendspieler, die schon so manch anderem Team zahlreiche Punkte eingeschenkt hatten. Peter M.: "Gegen solche wendigen Spieler ist es einfach ungemein schwer zu verteidigen. Wir hatten schon in anderen Spielen gesehen, dass sie blitzschnell um einen herumlaufen und dann sicher am Brett verwandeln können." Die Kölner Mannschaft war also vor diesen Basketballtalenten gewarnt.

 

Fast alle Zuschauer in der ausverkauften Eversten Sporthalle erwarteten ein hochgradig spannendes und mit sportlichen Highlights gespicktes Spiel. Leider wurde nur der erste Punkte der Erwartungen erfüllt. Das Spiel mutierte im Verlauf immer mehr zu einer Abwehrschlacht mit wenigen Körben und vielen Fehlwürfen. Leider muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Fehlwürfe nicht nur der guten Abwehr, sondern zum großen Teil auch Unvermögen und/oder fehlender Konzentration und Kondition anzurechnen waren. So entwickelte sich ein knappes Spiel in dem keine Mannschaft einen Vorsprung ausspielen und verteidigen konnte. Durch die Bank waren wirklich alle Spieler auf dem Feld mit einem Wurfpech gesegnet, was man sonst nur von Roy Booker kennt. Auch der Seitenwechsel brachte keine spielerische Verbesserung. Vielleicht vermutet ein Leser nach dieser Beschreibung ein körperlich hartes Spiel a la Bauermann. Dies muss man jedoch verneinen. Zu keinem Zeitpunkt waren die guten Schiedsrichter übermäßig gefordert.

 

Leider war das Glück den Kölner nicht holt und so mussten sie sich nach nervenaufreibenden 14 Minuten den Bambergern denkbar knapp mit 7:8 geschlagen geben. Was für eine unglückliche und nicht schön anzusehende Niederlage. Trainer D. Punkt: "Die Körbe waren wirklich wie zugenagelt. Normalerweise trifft zum Beispiel David solche Dinger im Schlaf mit verbundenen Augen, aber heute ging wirklich nichts rein. Egal bei wem. Wir haben an sich nicht schlecht gespielt... nur wenn man einfache Dinger nicht macht kann man nicht gewinnen. Zum Glück traf Bamberg auch wenig... aber wir müssen morgen unbedingt unsere Trefferquote steigern."

 

Nun beenden also die Flying Flönz II die Gruppe auf dem dritten Tabellenplatz und müssen somit am nächsten Tag gegen Alba Dream in die Qualifikationsrunde. Immerhin entging man mit diesem Platz eine Begegnung mit den Fans aus Artland. Diese verfügen immerhin über einen potentiellen NBA Megastar, wenn man den ganzen Schweißbändern, die er trug, Beachtung schenkt.

 

Flying Flönz II beendet also den Samstag mit einem Sieg bei zwei Niederlagen und konnte sich nun etwas geknickt dem Mittagessen und den Spielen der Flying Flönz I widmen.


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