Anreise und früher Abend

 

Uns liegt leider nur ein detaillierter Bericht, aus einem der frühen Wagen vor. Eine gute Planung im Vorfeld ließ es sogar zu, dass einige Spieler noch verschlafen konnten und man trotzdem pünktlich ankam. Die Fahrt war von den zahlreichen Baustellen auf der A1 geprägt. Sogar ein Wagen der 99ers wurde gesichtet und solange begleitet bis eine weitere Erhöhung der Geschwindigkeit die Autobahnpolizei hervorgerufen hätte. Zumindest können wir festhalten, dass Führungskräfte der Profis und eine Fans eindeutig auch in der Formel 1 ein sportliches Zuhause finden können. Ein Fahrer der ersten Wagen, Martin H., antwortete auf die Frage zu Stimmung: "Ich muss meinen Mitfahrern echt danken, ich komme nicht so viel zum Fernsehgucken in letzter Zeit, aber jetzt weiß ich wirklich alles was momentan läuft und worum es geht. Die drei Stunden Fahrt ersparen mir stundenlang Aufzeichnung gucken. Und ganz ehrlich, Felix sollte sich unbedingt als Storyschreiber bei RTL anmelden. So kreative Ideen fehlen einfach momentan im deutschen Fernsehen". Ein interessantes Statement, leider konnte wir nicht näher auf das Thema eingehen, da zwei Spieler aus dem zweiten Wagen (Andre V. Jesse J.) unser Gespräch gehört hatten und sofort lauthals verkündeten "Niemand hat uns gesagt, dass wir bei diesem sch##ß Burger King essen mussten... dieser *piep* Fraß schmeckt *piep* *piep* *pieeeeeeppp*. Wenn wir nicht auf der Rückfahrt bei Mc Donald halten spielen wir nie wieder für die Flönz..." Es folgten noch weitere genaue Beschreibungen wie ihnen die Versorgung auf der Hinfahrt geschmeckt hat, die wir aber unseren Lesern nicht zumuten möchten.

 

Insgesamt stellte sich die Fahrt der zwei ersten Wagen, dank hochmoderner Nüvigationssoftware als weitgehend unproblematisch dar (Felix K.: "Ich wollte doch nur mal gucken, ob die chinesische Stimme auch die richtige Ausfahrt ansagen kann..."). In Oldenburg wurde man freundlich von den zuständigen Ordnern der Flying Moins auf den Parkplatz gelotst, konnte problemlos die nötigen Unterlagen erhalten und wurde sogar direkt zu der einem zugewiesenen Klassenraumsuite begleitet. Diese Suite war großzügig und ansprechend eingerichtet. Sogar die vorhandene Taktiktafel (Coach D. Punkt: "Echt ein riesen Ding, da kann ich endlich mal die Spielzüge so groß aufzeichnen, dass niemand eine Ausrede hat sie nicht erkennen zu können") war schon von freundlichen Fans anderer Städte mit einem herzlichen Willkommens Gruß verschönert.

 

Ohne Probleme fanden alle Spieler, Betreuer, Personal Trainer, Direktor of Coaching Stuff, Hauptamtliche Trainer, Delegationsleiter, Handtuchwedler und Begleiter nach und nach den Weg nach Oldenburg und schließlich auch zum Getränkestand bzw. direkt daneben zu den bestens ausgestatteten Fans von Bayer on Fire. Manch einer schüttelte unglaubwürdig den Kopf, ob der puren Menge an Nahrungsmittel, die aus Leverkusen mitgenommen wurde. Teilweise wurde gemunkelt, ob es sich hierbei um gut getarnte Dopingmittel aus dem Hause Bayer handeln könnte, oder ob Bayer on Fire einfach schlicht weg Angst hatte in Oldenburg verhungern zu müssen. Aber all diese Kleinigkeiten spielten letztendlich doch keine Rolle, um sich mit den Leverkusenern und zahlreichen anderen Fans aus ganz Deutschland auf den Abend und das Turnier vorzubereiten. Interessant zu beobachten war mal wieder, dass fast jeder Fanclub doch lieber dem eigenen Gerstensaft vertraut, anstatt direkt das einheimische Bier zu trinken. Insgesamt aber zeigte sich wieder, dass ganz Basketballfandeutschland friedlich miteinander feiern und beisammen sitzen kann. Das Fanclubturnier ist halt einfach immer eine gute Möglichkeit alte Bekannte und Freunde wieder zusehen.


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