Samstagabend

 

Nun war also der sportliche Teil an diesem Tag vorbei. Somit hatten sich also beide Mannschaften etwas Ruhe und eine Stärkung redlich verdient, bevor es Abends wieder zum geselligen Teil des Fanclubturniers überging. Hierfür bestellten die Kölner, ganz im Stile der Profis, erst mal Pizza bei einem örtlichen Lieferanten. Aufgrund guter Verbindungen zu diesem (er muss anscheinend ein großer Fan der Flying Flönz sein) gab es großzügige Sonderkonditionen für die Kölner. So ergaben bestellte 16 Pizzen 32 erhaltene, da zu jeder bestellten eine kostenlose Magaritha hinzugefügt wurde. Was will man mehr? Entsprechend erstaunt wurde zum Beispiel Felix K. von anderen Fans angeschaut, als er mit einem Berg Pizzakartons das Festzelt betrat.

 

Dank der guten sportlichen Ergebnisse war die Stimmung ausgelassen und jeder versuchte seinen Körper für den Abend und die letzten Spiele am kommenden Tag zu schonen. Da 32 Pizzen auch für sehr hungrige Mägen zu viel sind, konnte man die zusätzlichen freundlicherweise an andere Mannschaften weitergeben. Peter M. "Bevor wir die wegschmeißen verteilen wir die doch lieber!". Ob dies nur aus kölscher Herzlichkeit geschah oder ob man sich so Vorteile bei den ausstehenden Spielen erkaufen wollte lässt sich nicht genau sagen.

 

Aber die Pizzen müssen auf jeden Fall geschmeckt haben, da fast nichts übrig blieb. Coach D. Punkt: "Wir hatten festgestellt, dass wir vielen anderen Mannschaften körperlich unterlegen sind. Um wenigstens Massenmäßig mithalten zu können, hat sich der Trainer- und Ernährungsstab dazu entschlossen, die Spieler noch mal ordentlich zu füttern. Wir erhoffen uns dadurch morgen noch mal eine Leistungsexplosion von den Spielern." Aha... ob dafür Berge von Pizzen das Richtige ist, wird an dieser Stelle besser nicht kommentiert.

 

Das Abendessen ging fast nahtlos in die Fanparty über. Die Flying Moins hatten sich für diesen Teil einen Karaokeabend einfallen lassen. Aufgrund der nicht unbedingt zu erwartenden Gesangsqualität haben sich einige Kölner dazu entschlossen, an einem nahe gelegenen See ein paar der einheimischen Dopingmittel zu konsumieren. Wir möchten hier darauf hinweisen, dass ein übermäßiger Konsum von der Droge "Green Power" versetzt mit zucherhaltiger Ahoi Brause zu starken Lachflashs führen kann. Zur Ihrer eigenen Sicherheit kann man diese Einnahme nur unter ärztlicher Aufsicht empfehlen. Der andere Teil, der im Zelt beim Karaoke singen blieb, wollte sich aber nicht dazu überreden lassen, sich zu den Gesangskünsten der anderen Fans zu äußern. Es dauerte etwas bis beide Teile der Flönz am späten Abend wieder zueinander fanden.

 

Verschiedene Teile der Mannschaften hatten sich nun also mit anderen Fans unterhalten und zusammen das eine oder andere, größere oder kleinere Getränk zu sich genommen. Nach und nach verließen die meisten Kölner den Ort des Geschehens und begaben sich in ihre Schlafgemächer. Nur ein etwas kleinerer Teil ging wieder mit dem Ziel rheinischen Frohsinn unter die eher trockenen Norddeutschen zu bringen ins Festzelt. Dies erklärt auch, warum man überraschend aber lauthals mit Hagenern Karnevalslieder anstimmen konnte. Felix K. und Sascha K. hatten an diesem Abend fast ihr gesamtes restliches Vermögen in Getränke investiert und diese natürlich in kürzester Zeit geleert. Nach dieser grandiosen Thekenleistung gingen diese zwei wichtigen Spieler ins Bett. Nur die Spieler Marco E. und Martin H. von den Flying Flönz I blieben noch länger wach. Ebenso Gregor H. und seine persönliche Betreuerin Melanie B., obwohl man bei diesen beiden munkelt, dass sie nur aufblieben, um nicht wieder mitten in der Nacht von Marco E. geweckt zu werden. Marco E. ein bekennender Metaller und regelmäßiger Gast der Wacken open Air Festivals zeigte sich im laufe des Abends von einer gänzlich unbekannten Seite und mutierte zu einem Fan von gängigen Mallorca und Apres Ski Hits. Ebenso beeindruckend zeigte er weiters musikalisches Interesse und ließ sich auch zu Hiphop Liedern nicht von der Tanzfläche bewegen. Für viele die ihn kennen, war dies eins der einprägsamsten Erlebnisse dieses Wochenendes. Unsere tapferen und durchhaltewilligen Kölner Partyfreunde verbrachten also die meiste Zeit des Abends bzw. der Nacht auf der Tanzfläche und bestachen immer wieder durch Textkenntnisse sowie einstudierten Tanzschritten, die selbst manchen Profitänzer alt aussehen lassen. Die Stimmung war so ausgelassen und gut, dass sogar einiger der schön früher ins Bett gegangenen Spieler auf ihrem Gang zum Klo einen kleinen Abstecher im Festzelt machten. Wahrscheinlich muss an dieser Stelle gar nicht extra erwähnt werden, dass dieser Besuch ein klein wenig länger gedauert hat als ein durchschnittlicher Besuch auf dem Klo bei einer äußerst schweren Durchfallattacke. Insgesamt kann man also sagen, dass dieser Abend von zahlreichen Musikgenres begleitet wurde und jeder alles auf der Tanzfläche gab. Wie immer wurde freundlich und fröhlich mit allen Basketballfans, die zu diesen späten Stunden noch wach waren, gefeiert und getanzt. Letztendlich sind dann auch alle Kölner mehr oder weniger leise ins Bett gegangen und haben die wenigen restlichen Stunden Schlaf genossen.


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