FlyingFlönz I gegen Tübingen

 

Nun mussten die Flying Flönz I also noch einmal alles gegen die Tübinger Mannschaft geben, um am nächsten Tag in die Qualifikationsrunde für das Achtelfinale zu kommen. Da Tübingen etwas überraschend mit nur fünf Spielern antrat und auch schon zwei Niederlagen eingesteckt hatte, waren die Flying Flönz schon als Favorit anzusehen. Entsprechend groß war der Druck, der auf den Spielern und der Mannschaft lastete. Schließlich wollte man es den Kameraden der Flying Flönz II gleich tun und nicht in die Trostrunde kommen.

 

Das Spiel begannen die Kölner nervös und teilweise überhastet. Immer wieder wurden falsche Entscheidungen getroffen, nicht konsequent genug der freie Spieler gesucht, zu wenig gepasst und einfache Körbe fanden ihr Ziel nicht. In der Verteidigung konnten die Tübinger viel zu einfach zum Korb ziehen. Zum Glück für die Kölner nutzten die 5.0 Ballers die Schwächen der Kölner nicht übermäßig aus und so war es bis zur Halbzeit ein knappes Spiel. Leider trafen die Kölner auch nach dem Seitenwechsel nicht viel und verlegten selbst die einfachsten Korbleger. Aus der Distanz wollte sowieso nichts fallen. Je mehr Spielzeit verging, desto mehr versuchten es die Flying Flönz mit Gewalt. Dies war aber auch leider kaum von Erfolg geprägt. Zum Glück spielte Tübingen nicht wesentlich besser. Dennoch reichte es für diese 5 aufopferungsvoll spielenden Fans aus dem Süddeutschen. Nach 14 Minuten mussten sich unsere Fans knapp mit 11:16 geschlagen geben.

 

Diese Niederlage war wirklich bitter und tat weh. Mit so viel Elan und Siegessicherheit in das Spiel gegangen und nominell auch gute Chancen gehabt. Es war relativ schwer ein paar Sätze aus dem Spielerkreis zu erhalten (Doppelpunkt: "Können sie uns ihre Meinung zum Spiel sagen?" Sascha K.: "NEIN!", Doppelpunkt: "Wie fühlen sie sich jetzt?" Martin H.: "Lassen sie mich verdammt noch mal in Ruhe!"). Nur Coach D. Punkt konnte nach längerem guten Zureden dazu gebracht werden uns etwas ausführlich zu antworten (Kritiker behaupten er müsse dies vertraglich tun, da man ihm sonst gedroht hat, ihn in eins der EMO-farbenden Trikots von Bonn zu stecken).

 

Coach D. Punkt: "Es ging gar nichts... so ein Spiel habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt. Korbleger, die sie sonst mit gebrochenem Bein reinmachen, wurden daneben gesetzt. Wir haben vollkommen verdient verloren. Ich lasse auch die Ausrede nicht zu, dass der Druck zu groß gewesen ist. Jeder aus der Mannschaft hätte damit umgehen müssen. Es tut mir wirklich leid, dass wir unseren zahlreichen Fans so ein schlechtes Spiel geliefert haben. Das wird einer Mannschaft unter mir nicht noch einmal passieren. Das verspreche ich allen Flönzlern!".

 

Harte aber ehrlich Worte vom Cheftrainer. Die Flying Flönz I sind also am großen Druck zugrunde gegangen und haben elementare Basketballkentnisse vergessen. Der letzten Platz in der Gruppe bedeutete nun, dass die Mannschaft in die Trostrunde musste und in zusätzlichen drei Spielen gegen die Rote Laterne spielen musste. Aufgrund des engen Terminplans wurden zwei Spiele sogar noch am anstrengenden Samstag gespielt, wohingegen das letzte Spiel erst Sonntag morgen stattfinden würde. Jeder hoffte zu diesem Zeitpunkt, dass die Mannschaft sich noch einmal zusammenreißt und trotz dieser schmerzhaften Niederlage mit erhobenen Hauptes das Turnier beenden könne. Es war aber auch klar, dass die Flying Flönz I dafür eine elementare Sportregel nicht vergessen durften: Unterschätze niemals deinen Gegner!


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