Sonntagnachmittag

 

Nun konnten sich also alle Kölner duschen, an einem leckeren und nahrhaften Gulasch oder einer Schnittlauch Brühe stärken und sich den weiteren Spielen als Zuschauer widmen. Zum großen Teil wurde aber einfach erst mal gemütlich zusammen gesessen und ein bisschen über die Spiele und das Turnier gesprochen. Natürlich standen auch Analysen der Niederlagen und Gespräche über die eigenen Stärken oft im Vordergrund. Insgesamt war dies aber ein sehr ruhiger, geselliger Teil des Turniers. Teilweise wurde diese Zeit auch genutzt, um die eine oder andere Wasserschlacht auszufechten und natürlich auch schon mal langsam die eigenen Sachen zusammen zu räumen. Nachdem die gewonnen Tombolapreise abgeholt waren, konnte man sich schließlich auch endgültig den letzten Spielen des Tages widmen.

 

Zu einem stand das Spiel um die Rote Laterne an. Dieses ergab in diesem Jahr ein reines Giessener Stadtduell. In diesem Spiel, was die gewohnte Qualität um die rote Laterne bot, setzten sich die Thekenstürmer aus Giessen gegen Lti Giessen durch.

 

Nach diesem Spiel stand eins der sportlichen Highlights auf dem Programm, das Allstarspiel. Eine Auswahl aus Fans gegen eine Prominenten Mannschaft. Für die Flying Flönz wurde Sascha M. nominiert der schon im Jahre zuvor zum Zuge kommen sollte. Die Prominenten Mannschaft wurde von einer bekannten Führungsperson der Köln 99ers gecoacht: Jens Brämer. Aber auch seine taktischen Finessen konnte nicht verhindern, dass die Promis, unter ihnen auch Jan Pommer und zwei 1. Liga Schiedsrichter, sowie weitere sportliche Größen aus Oldenburg, gegen die pure Übermacht der Allstarspieler verlor. Allen voran hatte Luka P., ein Nachwuchsspieler der Bayer on Fire, einen großen Anteil am Sieg der Fans mit seinen 3 von 4 Dreiern. Wie auch schon in den Jahren zuvor, war dies ein schönes entspanntes Spiel, dass allen Beteiligten und Zuschauern großen Spaß machte.

 

Das Finale bestritten die Mannschaften Fastbreak Trier I und SSV Einheit Halle Weißenfels. Die Sympathien der Kölner lagen eindeutig auf Seiten der Trierer. Zu einem vielleicht auch weil man dann so gegen den Turniersieger verloren hätte, zum anderen garantiert auch weil diese Mannschaft wirklich sauber und schön spielte. Keine unnötige Härte ins Spiel brachte und sympathisch Auftrat. In diesem spannenden und hochklassigen Spiel setzten sich letztendlich die Trierer durch und gewannen nun schon zum vierten mal die Fanclubmeisterschaft.

 

Nun war also das Sportliche Programm zu Ende. Die Kölner packten nun alle ihre Wagen, machte noch ein obligatorisches Gruppenbild und holten sich die Urkunden für beide Mannschaften ab. Die Flying Flönz I belegten den guten 25. Platz wohingegen die Flying Flönz II hervorragend 14. wurden. Sportlich konnte sich also beide Mannschaften wieder verbessern. Nach dem alle Formalitäten erledigt waren, jeglicher Pfand vertrunken war und man sich von allen netten Freunden, Bekannten und Gegnern verabschiedet hatte, konnte man nun endlich die Heimfahrt antreten. Diese verlief bis auf einen kleinen Stop an einem Schnellrestaurant ohne größere Zwischenfälle, da die Beifahrer zu jederzeit ihrer Pflicht entsprachen und den jeweiligen Fahrer unterhielten. So konnten alle wenn auch spät aber glücklich und sehr kaputt in Köln ankommen.


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