7. Oberliga-Spieltag

 

Nach drei Niederlagen in Folge ging es am Samstag, den 28.11.09, zur 2. Mannschaft der SOBA Rhöndorf. Endlich mal wieder mit zehn Spielern wollte die Mannschaft von Sasche Neubert zeigen, dass mehr in ihr steckt als in den letzten Spielen zu sehen war.

 

Furios der Auftakt: Nach 3 Minuten stand es 0:9 für die 99ers. Die Kombinationen klappten mustergültig, und die Körbe fielen nach Plan. Bis zum Ende des ersten Viertels schrumpfte der Vorsprung dann auf 12:17, aber insgesamt zeigte die Mannschaft, dass sie kombinieren und punkten kann. Auch die Rebounds klappten offensiv wie defensiv. Dabei profitierte die SG sicher auch davon, dass bei Rhöndorf einzig der ehemalige Kölner NBBL-Spieler Jonathan Malu bei den Rebounds dagegenhielt.

 

Im zweiten Viertel riss nicht nur das Fell einer Kölner Trommel, auch der Spielfaden war mal wieder verloren gegangen, und bis zur 15. Minute war Rhöndorf fast wieder ran: 20:22 führten die Kölner nur noch. Eine Ansprache des Trainers sorgte dann aber wieder für mehr Konzentration und eine 10-Punkte-Führung kurz vor der Halbzeit. Ein Dreier brachte Rhöndorf dann nach 20 Minuten auf sieben Punkte heran.

 

Das dritte Viertel begann wie das zweite aufgehört hatte - mit unerklärlichen Schwächen im Kölner Passspiel und Ungenauigkeiten bei den Korbwürfen. Die zunehmend aggressive Spielweise der Rhöndorfer führte zwar zu einer Vielzahl von Freiwürfen, aber was im Spiel heute ziemlich gut funktionierte, war von der Freiwurflinie heute eine mittlere Katastrophe.

 

Das dritte Viertel und der Beginn des Schlussabschnitts gehörten dann aber überwiegend der SG 99ers, in der 31. Minute betrug der Vorsprung 19 Punkte (38:57). Dieser Spielstand zeigt auch, dass die Defense diesmal gut gearbeitet hat. Aber Rhöndorf gab nicht auf, zu oft hat Köln am Ende Vorsprünge aus der Hand gegeben, als dass der Gegner aufgeben sollte. So konnten sie noch einmal bis auf fünf Punkte herankommen – die Kölner Pässe kamen nur noch selten an den richtigen Mann, und die Freiwürfe wollten überhaupt nicht mehr fallen (37. Minute 55:60) Am Ende, die Bonner hatten einen sicheren Schützen inzwischen wegen der Foul-Regel verloren und Jonathan Malu war verletzt ausgeschieden, (das sah gar nicht gut aus - gute Besserung von hier aus) reichte ein Freiwurfpunkt pro Foul für einen eigentlich nie gefährdeten 62:70 Sieg aus.

 

Auch die Stats geben Anlass zu Hoffnung. Manuel Krumbach mit 20, Marko Staglicic mit 17 und der wiedergenesene Vule Vulevic mit 14 Punkten scorten zweistellig, Sven Schermeng 8, Flo Nesgen 7, Robin Flecks 4 und Lennart Steffen 2 trugen ebenfalls ihren Teil zum Sieg bei.

 

 

(vezelib)


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