Paderborn

Am Samstag, 10.03.07 ging es auf zum Auswärtsspiel nach Paderborn. Die Sonne schien und die Stimmung war gut.

 

Und das war nicht nur dem Zwanzig-Liter-Fässchen zu verdanken, das uns die DOM-Brauerei freundlicherweise für die Fahrt gestiftet hatte. Nun ja, "für die Fahrt" stimmt nicht ganz, denn es hat den Parkplatz des EnergyDomes nie verlassen.

 

Ursprünglich war die Abfahrt für 15:00 Uhr geplant, doch als wir hörten, dass die Mannschaft um 15:30 Uhr losfährt, entschlossen wir uns kurzfristig, auf die Spieler zu warten. Dann ging es aber auch los. Der Bus war seit Tagen ausgebucht, aber beim Einsteigen schien es so, als ob mehr Fans als Sitzplätze vorhanden waren. Schließlich fand doch jeder sein Plätzchen.

 

Die Flüssigkeitsaufnahme wurde im Bus fortgesetzt, die Stimmung wurde immer besser, und dank regelmäßiger Pinkelpausen wurde die Bustoilette kaum benutzt.

 

Peter erntete viel Lob, denn er hatte Namensschildchen mit Flönz-Logo vorbereitet, die im Bus beschriftet wurden. Der Fanclub ist in den letzten Wochen weiter gewachsen, und es wird noch eine Weile dauern, bis jeder jeden mit Namen kennt. Die Schildchen waren dafür eine gute Hilfe.

 

Nun ein paar Worte zum leidigen Thema Busfahrer; trotz neuen Busunternehmens wissen die Herren auch in diesem Jahr nicht, wo sie überhaupt hinfahren müssen. Ich sage nur Tennisclub Grün-Weiß Paderborn. Aber ich will mich ja nicht mehr darüber aufregen und damit ist das Thema beendet. In Zukunft müssen wir einfach selbst daran denken, das Ziel so genau vorzugeben, dass man es mit Hilfe eines üblichen Navigationssystems quasi automatisch findet. Der peinlichste Irrtum war bisher vermutlich die Müllkippe neben dem Heumarer Dreieck. Vom Ratschlag der Bonner Trottelanten ganz zu schweigen, die den Busfahrer letztes Jahr beim Bamberger Nadjfeji-KO überredeten, über Schweinfurt zu fahren – nomen est omen.

 

Nach flotten 3½ Stunden Fahrt (für rund 190 km!) erreichten wir endlich unser Ziel und liefen kurz nach 19:00 Uhr lautstark in die Halle ein. Die e-on-West-Tribüne wurde kurzerhand in Flying-Flönz-Tribüne umbenannt, und ab dann hatten wir die Tribüne, ach was sage ich, die ganze Halle fest im Griff.

 

 

Besonderer Dank gilt hier wie immer den Trommlern und diesmal auch den Megafon-Männern, die diese Premiere gut meisterten. Dem konnten die zwei Paderborner Trommler auch mit Schwielen an den Fingerchen nichts entgegensetzen.

 

 

Nun zum Spiel: Auf dem Feld lief alles wie geschmiert. Mit einer 20-zu-41-Führung im Rücken bahnte sich unsere Karawane in der Halbzeitpause den Weg durch die Halle zu den Verpflegungsständen. Das Becherpfand betrug übrigens 1€ – das sollten wir bei uns auch mal vorschlagen ... oder ... nein, wir sollten die Kölner Spendierhosen nicht überstrapazieren.

 

Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichener, aber die Führung ließen wir uns nicht mehr nehmen, und dementsprechend groß war die Freude über diesen wichtigen Auswärtssieg (67:78).

 

Nach dem ersten Abklatschen mit der Mannschaft kamen unsere Jungs noch einmal aus der Kabine, um mit uns ein „Humba“ zu zelebrieren; dabei glänzte vor allem unser Demond mit besonderen tänzerischen Fähigkeiten.

 


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